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Die Rauhnächte


"Der Rauhnacht, do san viere, zwoar foarste und zwoar dire!“

Es gibt vier Rauhnächte, das sind der 21. Dezember (Thomasnacht) 24. Dezember (Christi Geburt, „Percht- oder Reriglnacht“) 31. Dezember (Silvester) 5. Jänner (hl. drei König) Warum diese Nächte als Rauhnächte bezeichnet wurden ist nicht genau festzustellen. In diesen Nächten und über diese Nächte erzählte man sich die verschiedensten, unheimlichen Mythen, Sagen und Legenden. 

Es gibt Unterschiede in der Anzahl der Rauhnächte, zwischen drei und allen zwölf Nächten, je nach Region: 
Als die vier wichtigsten Rauhnächte werden bezeichnet:
1. 21./22. Dezember (Thomasnacht, die Wintersonnenwende) 
2. 24./25. Dezember (Heiligen Abend/Christnacht) 
3. 31. Dezember/1. Januar (Silvesternacht) 
4. 5./6. Januar (Epiphaniasnacht, Erscheinung des Herrn)

Es gibt zwei Deutungen. Einerseits vom „Rauchen gehen“ was vielerorts noch in der heutigen Zeit hochgehalten wird und ursprünglich böse Geister durch die Beigabe von Weihrauch vertreiben und bannen sollte und andererseits vom wilden, „rauhen“ Umgang durch die Perchten. 

Die Rauhnächte sind eine Zeit, die für Geisteraustreibung oder -beschwörung, den Kontakt mit Tieren oder wahrsagerische Praktiken geeignet sein soll. 

Zur Mitte der Zwölfnächte, nämlich zu Silvester, sollte die wilde Jagd aufbrechen. In dieser Zeit steht nach altem Volksglauben das Geisterreich offen, und die Seelen der Verstorbenen sowie die Geister haben Ausgang. Dämonen können Umzüge veranstalten oder mit der wilden Jagd durch die Lande ziehen. Bis in die jüngere Zeit war in weiten Teilen Europas der Glaube verbreitet, dass sich zauberkundige Menschen, die einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hatten, zu dieser Zeit in Werwölfe verwandelten und in dieser Gestalt Mensch und Vieh bedrohten Diese Vorstellung spiegelt sich in den Perchtenläufen des Alpenraums wider. 

Verbreitet galten die Rauhnächte für unverheiratete Frauen als eine Gelegenheit, um Mitternacht an einem Kreuzweg oder einem anderen magischen Ort ihren künftigen Bräutigam zu sehen. Seine Gestalt erschien dann und ging schweigend vorüber, und das Mädchen durfte sie weder ansprechen noch ihr nachschauen, weil dies den Tod bedeutet hätte
  


 


Figuren Beschreibung

Der Percht

Perchten in ihrer Ursprünglichen Form sind äußerst selten geworden und vielerorts bereits verschwunden.

Sie sind die Vorläufer des Krampus und Relikte längst vergangener Naturreligionen und somit absolut heidnischen Ursprungs.

Das besondere an den Masken sind die Gesichtszüge welche Tieren nachempfunden sind (Adler, Bär, Wolf.....)

Die Hörner stammen von Ziegen, Widder und Steinbock und es sind immer 3 Paar auf einer RICHTIGEN Perchtenmaske.

Die Masken sind auf Holz Geschnitzt.

Die Felle stammen von Ziegen.

Das Gewicht einer solchen Garnitur beläuft sich je nach Maske, Mantel und Schellen zwischen 35 und 50 Kilo.

Bedeutung:
Der Percht ist ein Symbol für alles Böse bzw. Schlimme, für sämtliche Gefahren die auf Menschen zu kommen können.

Um die Menschen früherer Zeit vor bösen Taten zu warnen wurde dem Percht unter anderem die Mystische Fähigkeit angedichtet Seelen nach dem Tot jagen zu können.

Ursprung:
der Percht ist ein Sinnbild für unbändige Kraft, somit unkontrollierbar und eine enorme Gefahr.

Er ist ein Symbol für das unbekannte der Natur und für sämtliche Gefahren die aus auf den Mensch zukommen können.

Sein Ursprung liegt im Tierreich und ist und ist nicht genau fest zu stellen.

Diesen Umstand machte sich jedoch die Katholische Kirche zunutze, da sie den Teufel ebenfalls als Tier bezeichneten.

Somit wurde aus dem Symbol des Unbekannten und anfänglichen Frau Perchta der Percht der uns als Teufelsknecht schlechthin bekannt ist und überliefert wurde.

 

 


 

Der Nikolaus 

  Man vermutet, dass sich hinter seinem Namen und seiner Gestalt zwei Persönlichkeiten verbergen: 

Ein Bischof von Myra in Kleinasien (um 300) und ein Abt Nikolaus von Sion, der Bischof von Pinora war und am 10. Dezember 564 starb. Aus der Gleichsetzung dieser beiden Heiligen erwuchs offenbar die Gestalt des wundertätigen Bischofs Nikolaus von Myra, dessen Kult zwischen dem 6. und 9. Jahrhundert im byzantinischen Reich eine große Rolle spielte. Seinen Ruf als besonders wirksamer Nothelfer verdankte der hl. Nikolaus vor allem der Wundertat von der Errettung Dreier unschuldig verurteilter Feldherren vor deren geplanter Hinrichtung. 

Man sah in der Gestalt des hl. Nikolaus den hl. Retter schlechthin, der ungerechtfertigt Verurteilte und Gefangene befreite, aus Todesgefahr erlöste und ebenso bei Armut, wie bei jeder anderen Not helfe. 

Er ist nach dem hl. Martin am 5. November der zweite Lichtbote in der vorweihnachtlichen Adventszeit 

 

Der Engel

Kommt vom lateinischen Angelus (Bote). Sie symbolisieren neben dem Nikolaus das Licht Gottes und sind ein Zeichen für dessen Allgegenwart auch unter Dämonen und Teufeln.

Habergeiss

Sie ist einer dieser uralten und typischen Naturdämonen, die oft in Zusammenhang und im Zusammenspiel mit der Frau "Perchta" auftraten. Sie ist jene Figur, die früher in den Häusern bzw. Gehöften, vor allem von Frauen in heiratsfähigem Alter am meisten gefürchtet wurde. Sie achtete auf die Einhaltung sämtlicher Vorgaben des Gutsherren, auf den tadellosen Lebenswandel der weiblichen Bediensteten und ebenfalls auf penibelste Ordnung und Sauberkeit. Fand sie Grund zur Beanstandung so wurde dies ohne Rücksicht auf den Gutsherren aufgezeigt und die betreffende Person den Perchten zu Bestrafung übergeben. Eine Beanstandung der Habergeiß wurde als schwere Schmach und Schande empfunden und die betreffende Magd war gebranntmarkt als unsauber, unordentlich und somit nicht für die Ehe tauglich.

Waldmandl

Ihr Sinn besteht darin zu zeigen dass sogar die Natur zum Leben erwacht um vor den Teufeln und Dämonen fliehen zu können. Weiters sind sie ein Symbol für die im Winter schlafende Natur.

Schmied

Man sagte ihnen nach mit dem Teufel im Bunde zu sein, da sie Eisen mittels des „Feuers der Hölle“ verbiegen und bearbeiten konnten. Außerdem entstanden durch den Funkenflug der Öfen immer wieder verheerende Brände. Daher wanderten immer mehr und mehr Schmiedewerkstätten aus den Ortskernen in abgelegenere Bereiche der Dörfer ab und fortan war die Arbeit des Schmiedes für die übrigen Dorfbewohner nicht mehr einsehbar und daher unheimlich. Ein typische Brauch ist das „Anklampfen“ (Festnageln) der Menschen um diese an der Flucht zu hindern und ihnen den leibhaftigen Teufel vorführen zu können. Ebenso das „Rußschwärzen“, das die Bevölkerung mit den Schmiedegesellen gleichsetzen sollte.